Café Pause

Abwarten & Tee Trinken


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Frau Lüskes Kaffeehaus, Lichterfelde

Egal, wie lange ich in Berlin wohne, es wird immer Ecken geben, die neu für mich sind. Eine dieser Ecken habe ich heute erkundet: Lichterfelde West, einer der grünen Flecken entlang des Gleisverlaufs der S1. Hier soll es eine (nicht mehr ganz so geheime) Adresse für Kuchenfreunde geben. Ein kurzer Fußweg führt vom Bahnhof Lichterfelde-West zum Karlplatz. Hier wartet das Kaffeehaus Frau Lüske.

Frau Lüske I
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Örskärs Fyr, Örskär (Schweden)

Die Urlaubszeit beginnt und damit, für mich zumindest, die Nostalgie. Weil ich dieses Jahr gegen die Deadline eines Schreibprojekts kämpfe, wird heuer nur auf Sparflamme entspannt. Aber gerade deshalb packt mich das Fernweh und ich blättere durch die Bilder vom letzten Sommer. Ein guter Zeitpunkt also, um endlich über die Insel Örskär zu berichten, und das kleine Café am Leuchtturm, wo sie wunderbare Zimtschnecken backen.

Örskärs Fyr

Örskär, Leuchtturm und Wanderheim

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Milchkaffee, Köpenick

Das Milchkaffee liegt direkt an der Haltestelle Freiheit. Nur fünf Schritte trennen die Tram von der Tür zum Café und die kurze Anfahrt ist für mich heute genau das Richtige. Es ist Oktober, aber ein paar Helden sitzen trotzdem im Freien, eingewickelt in Fleecedecken, mit dampfenden Kaffeetassen in den Händen. Ganz so abgebrüht bin ich nicht, ich möchte einen Tisch neben der Heizung, also nix wie rein. Drinnen duftet es heute nach heiß schmelzender Schokolade und Zimt. Schön. Weiterlesen


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Hudson’s Cakes, Kreuzberg

Ich sitze in Hamburg und bin traurig, weil ich den Newkoelln Flohmarkt verpasse. Dort verkaufen heute Jim und Katie das letzte Teegeschirr aus dem Hudson’s. Sehr gerne hätte ich mir dort eine Kanne mitgenommen, einfach zur Erinnerung. Im Café hatten Sie immer so schöne, große Teekannen, ganz schwer, aus glasiertem Steingut. Solche, die man eher daheim auf den Tisch stellt und sonst in keinem Café findet. Woanders gibt’s diese kleinen, weißen IKEA Kännchen, wo der Finger kaum durch den Henkel passt. Im Hudson’s gab’s Teepötte in denen man Edward Snowden hätte verstecken können. Was soll ich sagen: I like big pots and I cannot lie.

Am 28. Juli 2013 hat das Hudson’s seine Türen geschlossen. Längst wollte ich eine passionierte Empfehlung schreiben, aber jetzt wird’s leider eine Rückschau. Eine Rückschau auf ein Café, das mir meinen Umzug nach Berlin über alle Maßen versüßt hat.

Hudson's Tee

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Albrechts Patisserie, Prenzlauer Berg

Heute ist Siebenschläfer und das Wetter ist durchwachsen. Damit kann ich leben. Habe endlich die Empfehlung einer lieben Freundin befolgt und bin zum englischen Buchladen St. Georges’s nach Prenzelberg gefahren. Sehr gefährlicher Laden! Bücherregale bis zur Decke und eine Riesenauswahl an gebrauchten Büchern. Habe mich zusammengerissen und nur drei Paperbacks mitgenommen.

Sehr zufrieden mit dem Bücherkauf bin ich in Albrechts Patisserie hängen geblieben: Eine süße kleine Konditorei, die zwei Filialen in Berlin hat. Man sitzt schön vor dem Laden, die Tischdecken mit dem rot-weißen Karo stechen vor allem den Spatzen ins Auge. Scheint wohl eine Signalfahne zu sein: Hier gibt es Krümel. Weiterlesen